Diejenigen unter euch, die umweltbewusst sind und zudem dem eigenen Geldbeutel noch etwas Gutes tun wollen, sollten sich Gedanken über die Montage einer Solaranlage machen. Ach ja, ein eigenes Haus solltet ihr natürlich ebenfalls besitzen
Doch Spaß beiseite, bevor man eine Solaranlage montiert, sollte man sich etwas darüber informieren, welche Abwandlungen es gibt und was für Schwierigkeiten und Probleme auftreten können.
EEG
Die erste Hürde ist die Finanzierung. Solaranlagen sind leider äußerst teuer und aus dem eigenen Geldbeutel im Regelfall kaum zu finanzieren. Glücklicherweise regelt das EEG (Eneuerbare Energien Gesetz) Subventionierungsmöglichkeiten für jeden Hausbesitzer. Wer mit dem Gedanken spielt, eine Solaranlage zu montieren, sollte sich also bei der zuständigen Behörde zunächst über die Finanzierung informieren und ein Angebot einholen.
Solarthermie (Thermische Solaranlagen)
Unter dem Begriff Solarthermie kann man die Gewinnung nutzbarer Wärmeenergie durch das Sonnenlicht verstehen. Dies geschieht durch die Montage sogenannter Sonnenkollektoren, welche im Regelfall auf dem Dach, manchmal auch an Haus bzw. Gebäudefassaden, installiert werden. Wer sich noch in der Planung für den eigenen Hausbau befindet, kann sich auch für ein sogenanntes Solardach entscheiden. Ein solches Solardach ergänzt ein herkömmliches Dach gänzlich und kann unter Umständen insgesamt etwas günstiger sein.
Sonnenkollektoren
Bei den Sonnenkollektoren werden zwei Arten unterschieden. Zunächst wären da die Flachkollektoren, welche eine Glasoberfläche besitzen. Diese Glasoberfläche bezeichnet man im Fachjargon als „Absorber“. Das zu erhitzende Wasser wird hierbei direkt durch die Kollektoren geleitet und durch die eintreffenden Sonnenstrahlen erhitzt. Flachkollektoren sind in Deutschland am weitesten verbreitet, da sie in der Anschaffung recht kostengünstig sind. Für die Montage kommt im Regelfall das Laserschweissen zum Einsatz. Wie leicht zu vermuten ist, sollte die Solaranlage nur von einem Profi montiert werden.
Die zweite Art der Kollektoren sind die sogenannten Röhrenkollektoren. Diese sind in der Anschaffung wesentlich teurer, aber auch effektiver in der Energiegewinnung. Sie erzeugen höhere Temperaturen und werden demnach häufiger im industriellen Sektor verwendet.
Für das Eigenheim sind also Flachkollektoren wohl noch die richtige Wahl.
Photovoltaik
Ein weiteres Konzept der Energiegewinnung ist die Photovoltaik. Bei der Photovoltaik wird eine Solaranlage, welche aus einer Vielzahl von Solarzellen besteht, auf dem Dach montiert. Die Solarzellen können monokristallin , polykristallin oder amorph sein. Die genauen Unterschiede sind recht komplex, es lässt sich jedoch sagen, dass erstere die effektivsten sind, die anderen beiden dafür wesentlich kostengünstiger. Bei der Photovoltaik wird direkt Strom erzeugt. Die unterschiedlich geladenen Siliziumschichten führen dazu, dass ein elektrisches Feld entsteht, wenn Sonnenlicht einstrahlt. Hierbei entsteht ein Gleichstrom, welcher durch einen Transformator in nutzbaren Wechselstrom gewandelt wird.
Für wen sich welche Technik am Besten eignet ist schwer zu sagen. Jeder, der mit dem Gedanken spielt eine Solaranlage zu montieren, sollte gründlich abwägen und Preise und Leistungen vergleichen! Hierfür sollte entweder ein Experte zurate gezogen oder zumindest ein Preisvergleich für Solaranlagen durchgeführt werden.
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Hallo,
leider wird die EEG aufgrund von den vielen Röslers und Merkels an der Regierungsspitze ziemlich in die Mangel genommen. Dennoch lohnt sich eine eigene Solar-Anlage auch noch im Jahr 2012! Wir jedenfalls haben uns bereits entschieden und werden uns in diesem Jahr eine eigene Solaranlage bauen lassen! =)